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Terroir:
Die Standortansprüche des Frühroten Veltliners sind gering. Die Sorte fühlt sich auf mageren, steinigen Böden wohl, die auch kalkhältig sein können. Zu fruchtbare Böden sind für einen Anbau nicht geeignet, denn bei allzu starkem Wuchs neigt die Sorte zum Verrieseln (Blütenabfall). Die Rebsorte kann auch auf späten Lagen ausgesetzt werden, mag aber allzu große Feuchtigkeit nicht, denn damit wäre ein Qualitätsabfall verbunden.
Die Rebsorte ist gegen Winterfrost und Spätfröste empfindlich. Der Ertrag des Frühroten Veltliners ist unsicher und liegt etwa bei 50 - 65 hl/ha. Die Reife tritt im Allgemeinen früh ein und die Lese erfolgt ca. Mitte September. Sie kann aber auch bis Anfang Oktober hinausgeschoben werden, weil die Trauben kaum dazu neigen leicht zu faulen.
Verbreitung:
Der Anbau des Frühroten Veltliners ist in den mitteleuropäischen Weinbaugebieten stark rückläufig. In Deutschland ist die Sorte im Anbau fast ganz verschwunden. Hauptanbaugebiet des Frühroten Veltliners ist Österreich, wo die Rebe einen Anteil von 1,3% an der gesamten Rebfläche hat, aber gleichfalls im Anbau rückläufig ist. Die Sorte hat ihren Schwerpunkt in Niederösterreich und ist auch noch im Burgenland zu finden, während sie in der Steiermark und in Wien kaum kultiviert wird. In der Schweiz findet man die Sorte nicht.
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