Die Sorte
Ursprung:
Der Grüne Veltliner ist eine urösterreichische Rebsorte. Seine Heimat lässt sich nicht genau feststellen, bekannt ist jedoch, dass der Grüne Veltliner mit keiner von den Veltlinerarten driekt verwandt ist, wie zum Beispiel: Roter Veltliner, Frühroter Veltliner, Rotweißer oder Brauner Veltliner.
Im 18. Jahrhundert wurde die Sorte nicht Grüner Veltliner, sondern Grüner Muskateller genannt, eine falsche Bezeichnung, die in Österreich bis in die 1930er-Jahre hinein verwendet wurde. Falsch deshalb, weil man schon früh darauf kam, dass der Grüne Veltliner in Wirklichkeit weder ein Muskatbukett noch einen Muskatgeschmack hatte.
Terroir:
Der Grüne Veltliner stellt keine hohen Ansprüche an den Boden und gedeiht auf mageren genauso gut wie auf fruchtbaren Böden. Auf Löss- und Verwitterungsböden gedeiht er am Besten. Die Böden sollten dabei nicht zu trocken und auch nicht zu nass sein. Der Grüne Veltliner ist auf allen frühen und mittelfrühen Lagen, nicht aber auf späten Lagen gut zu kultivieren.
Die Sorte hat eine mittlere Winterfrostfestigkeit, ist aber etwas empfindlich in der Blüte. Bei richtiger Pflege des Weingartens sind recht gute und auch verlässliche Erträge zu erwarten.
Die Rebsorte reift verhältnismäßig spät und braucht zur Bukett- bzw. Vollreife der Trauben einen langen, milden Herbst. Die Lese erfolgt Anfang bis Mitte Oktober.
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