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Der Blaufränkische

Die Sorte

Ursprung:

Das Ursprungsland der Sorte Blaufränkisch ist Österreich. Von hier wurde sie nach Württemberg, Ungarn und Oberitalien sowie in andere Kronländer verbreitet. Trotz des Namens trägt die Sorte nich nur fränkisches Reb-Erbgut, sondern weist eine Hunnisch-Einkreuzung auf. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts lässt sich diese Rotweinsorte in Österreich, Südwestdeutschland, im Elsass und in Ungarn nachweisen.

Terroir:

Die Rebsorte hat zwar nur mittlere Ansprüche an den Boden, bevorzugt jedoch tiefe, fruchtbare Lössböden. Sie verträgt Kalkböden, schätzt sie aber nicht besonders. Unbedingt aber braucht die Rebe warme, windgeschützte, südliche Hanglage. Die Rebe ist gegenüber Pilzkrankheiten nicht besonders anfällig, wohl aber gegen Stielfäule und Maifrost empfindlich. Die Rebsorte reift relativ spät, erst Anfang bis Mitte Oktober. Daher erfolgt auch die Lese spät. 


 

  

Die Traube

Der Blaufränkische

Verbreitung:

Die Rebsorte ist vor allem in Österreich, Deutschland und in einigen südosteuropäischen Ländern sowie in Italien zu finden. In Österreich wird der Blaufränkisch auf 5,4% der Gesamtrebfläche angebaut und nimmt innerhalb des Rotweinsortiments nach dem Zweigelt den zweiten Platz ein. In Deutschland besitzt sie ein Anbaugebiet von 1,1% der Gesamtrebfläche, das fast zur Gänze in Württemberg liegt. In der Schweiz ist die Rebe nicht anzutreffen.

Der Wein

  

Beschreibung:

Bei guter Reife erhält der Blaufränkisch ein dunkles Rubinrot.

Der Blaufränkisch hat einen feinen, fruchtigen Geruchston. Mit entsprechender Reife entwickelt er ein Brombeerbukett.

Der Geschmack ist frisch, rassig und feinsäuerlich, mit etwas mehr Säuregehalt, als es sonst bei Rotweinen üblich ist. 

Trinkempfehlung:

Der Blaufränkisch passt ausgezeichnet zu Wild- und Rindgerichten und zu den unterschiedlichsten Käsesorten.

Trinktemperatur:  

ca.    14°C


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